Die Zukunft wird einfach

EIB/KNX-Gebäudetechniksystem

Was ist das EIB/KNX-Gebäudetechniksystem?

Herkömmliche Gebäudetechnik
In der herkömmlichen Gebäudetechnik werden die einzelnen Anlagenteile (sog. Gewerke) wie Beleuchtung, Beschattung, Heizung, Alarmanlage, etc. separat geplant und mit verschiedenen Systemen ausgeführt.

Mit steigender Funktionalität und Komfort wird diese konventionelle Gebäudetechnik aufwändig, unübersichtlich und teuer. Eine Verbindung zwischen den Gewerken, z.B. für eine gemeinsame Bedienung, ist nur mit hohem technischem Aufwand möglich.


EIB/KNX-Gebäudesystemtechnik
EIB/KNX wurde als ein System entwickelt, das für alle wichtigen Anlagen in der Gebäudetechnik eingesetzt werden kann. Damit können die einzelnen Gewerke gemeinsam ("integral") geplant und ausgeführt werden. Eine Zentrale ist nicht nötig. Jedes Gerät enthält einen eigenen Mikroprozessor.

Durch die entsprechende Parametrierung, die jederzeit veränderbar ist, lernt das Gerät, was es zu tun hat. Dadurch ist EIB/KNX sehr flexibel und jederzeit an neue Bedürfnisse anpassbar. Jeder Hersteller hält sich an die definierte Norm, so dass alle Geräte miteinander kommunizieren können. Dies vereinfacht die Planung und Ausführung und ermöglicht ohne Zusatzaufwand eine viel höhere Funktionalität und mehr Komfort.

Quelle: knx.de

 

Stromsparen

Wie kann Strom gespart werden?

Um Strom sparen zu können, müssen die Stromfresser identifiziert werden. Mit Energie- und Leistungsmessgeräten für den Haushaltsgebrauch lässt sich der Stromverbrauch anzeigen. Solche Geräte können entweder in Elektrogeschäften gekauft oder ? immer häufiger ? von Energieversorgern bzw. Energieberatungsstellen zum Teil kostenlos ausgeliehen werden.

So sparen Sie Strom:

  • Abschaltbare Steckerleisten kosten zwischen fünf und zwanzig Euro und rechnen sich im schlechtesten Fall nach ein bis vier Monaten. Computer samt Drucker und Bildschirm usw. können sie damit mit einem Klick vom Netz trennen.
  • Ausstecken: Stecken Sie zumindest vor dem Schlafengehen oder vor dem Urlaub z. B. den Fernseher oder andere große Verbraucher aus.
  • Trennen Sie ebenso nicht benötigte Ladegeräte, z. B. Handy, elektrischem Rasierer, Handsauger, Akkugerät usw. vom Netz.
  • Beim Neukauf auf die Energieeffizienz achten: ein bis zwei Watt für Standby sollten das höchste der Gefühle sein. Verschiedene Kennzeichnungen helfen dabei.
  • Energiesparlampen verwenden: Durch den Einsatz einer Energiesparlampe ersparen Sie sich gegenüber einer herkömmlichen Glühlampe rund zwei Drittel der Kosten.


Quelle: arbeiterkammer.at

 

Leistungsschutzschalter

Was ist ein Leitungsschutzschalter?

Ein Leitungsschutzschalter (umgangssprachlich Sicherungsautomat oder kurz Automat genannt) ist eine Überstromschutzeinrichtung in der Elektrotechnik. Er schützt Leitungen davor, durch zu starke Erwärmung in Folge zu hohen Stroms beschädigt zu werden. Leitungsschutzschalter sind wieder verwendbar und müssen von Hand rückgestellt werden.

 

FI-Schutzschalter

Was ist ein FI-Schutzschalter bzw. Fehlerstromschutzschalter?

Der Fehlerstromschutzschalter oder auch FI-Schutzschalter genannt, trennt den angeschlossenen, überwachten Stromkreis vom restlichen Stromnetz. Zum Einsatz kommt er zum Beispiel, wenn Strom auf falschem Weg, etwa durch den Körper einer Person, fließt. Dazu vergleicht er die eingehende und die ausgehende Stromstärke und schaltet bei zu großer Differenz ab.

 

Gebäudedichtheit

Was muss bei Elektroinstallationen in Bezug auf Gebäudedichtheit beachtet werden?

Die Rohre der Elektroinstallation sind im gesamten Haus verlegt, Luftverbindungen zwischen den Geschoßen und Räumen sowie der Außenluft damit gegeben. Beim Verlegen der Installationsschläuche ist darauf zu achten, dass die Dichtheitsebene nie durchstoßen wird. Deshalb ist es im Trockenausbau notwendig, innenseitig eine Installationsebene vorzusehen.

Oft werden auch zusätzlich Dampfsperren durchbrochen. Zugerscheinungen bei den Steckdosen sind die Folge. Wird ein Installationsschlauch in den Dachboden verlegt, kann es zusätzlich zu einer Auskondensation der Raumluftfeuchtigkeit kommen. Feuchteprobleme können hier das Ergebnis sein. Neben der Planung ist auch bei der Bauausführung auf die Luftdichtheit zu achten. Sowohl bei der Herstellung als auch beim Zusammenspiel verschiedener Gewerke können erhebliche Mängel entstehen.

 

E-Check

Was ist der E-CHECK?
Wie können Elektroinstallationen überprüft werden?

Funktioniert eine Elektroanlage, scheint alles in Ordnung zu sein. Denn manche Mängel sind auf den ersten Blick nicht erkennbar. Die Innung der Elektrotechniker und das Kuratorium für Elektrotechnik empfehlen daher regelmäßige Anlagenüberprüfungen alle fünf Jahre.

Speziell für Badezimmer sind besondere Schutzmaßnahmen vorgeschrieben. Waschmaschinen, Geschirrspüler und ähnliche Geräte benötigen einen eigenen Stromkreis. Vor allem bei Umbauten und wesentlichen Änderungen der Elektroanlage sind die gültigen gesetzlichen Vorschriften unbedingt einzuhalten. Ihre Elektroanlage braucht daher ab und zu eine fachkundige Betreuung.

Beim E-CHECK werden Ihre Elektroanlagen detailliert geprüft. Ist alles in Ordnung, stellt Ihr Elektriker ein Prüfprotokoll aus und bringt eine Überprüfungsplakette mit dem nächsten Prüfungstermin an. Sie genießen damit das beruhigende Gefühl sicher funktionierender Geräte.

Denken Sie daran ? für Alarmanlagen gelten ähnliche Vorsorgemaßnahmen. Zum Schluss für Sie noch ein wichtiger Hinweis: Fordern Sie vor Abschluss eines Kauf- oder Mietvertrages einer Wohnung ein aktuelles Sicherheitsprotokoll vom Elektrotechniker!